Am 10. Mai 2016 fand in den Asklepios Kliniken Weißenfels-Hohenmölsen die Regionalkonferenz der Unterstützungskasse Sächsischer Krankenhäuser e.V. (USK e.V.), Sachsen-Anhaltinischer Krankenhäuser e.V. (USAK e.V.) und Thüringischer Krankenhäuser (UTK e.V.) bereits zum dritten Mal statt.

Der Vorstandsvorsitzende des DUK e.V. und des UTK e.V. Herr Hans Eberhardt begrüßte die anwesenden Mitglieder und gab einen Überblick zu den Vorträgen und Referenten. Anschließend übergab er das Wort an Herrn Joachim Kröger, Geschäftsführer der Asklepios Klinken Weißenfels. Er stellte den Gästen die Asklepios Kliniken vor, informierte über deren aktuelle Daten und Fakten und skizzierte die herausragenden Merkmale.

Herr Friedrich R. München, stellv. Geschäftsführer Krankenhausgesellschaft Sachsen e. V. informierte über die aktuellen Branchenentwicklungen der Bereiche: Patienten, Fachkräfte, sektorenübergreifender Zusammenarbeit, nichtstationärer Leistungen sowie die Gesundheitswirtschaft. Vor allem das Thema der schrumpfenden und immer älter werdenden Bevölkerung mit den massiven Einwirkungen auf die Morbidität, die Beschäftigung und die Beitragszahler. Mit der zunehmend komplexen Morbidität steigt auch die Nachfrage nach multiprofessionellen Teams. Die rückläufige Bevölkerungszahl stellt ebenso eine Herausforderung an die Beschäftigtenzahlen dar, so dass die Frage: „wie hält man das Personal?“ von immer größerer Bedeutung wird und somit langfristig auch über die zukünftige Wirtschaftlichkeit entscheidet. Außerdem beleuchtete Herr München das E-Health-Gesetz und die Auswirkungen der Krankenhausreform zum 31.12.2016.

Herr Thomas Geyer, Leiter Referat Angebotswesen DUK Versorgungswerk e.V., griff in seinem Vortrag das Thema des Fachkräftemangels vor dem Hintergrund der kritischen Würdigung der betrieblichen Altersvorsorge in Zeiten der langanhaltenden Niedrigzinsen auf. Nach zahlreichen negativen Berichtserstattungen beleuchtete er die Frage: „Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge überhaupt noch?“ Hierzu stellte er die Ergebnisse einer unabhängigen Studie vor, welche zur Beantwortung dieser Frage verschiedene Faktoren, wie Gehaltshöhe-auch des Ehepartners, Steuerklasse, Art der Krankenversicherung sowie die Überschussbeteiligung etc. mit einbezog und die verschiedenen Konstellationen berücksichtigte.

Das Ergebnis der Vergleichsberechnung unter Berücksichtigung aller Belastungsfaktoren führte zu einer um ca. 18% höheren Nettorente als bei einem Privattarif (jedoch von der Gehaltshöhe abhängig). Dadurch stellt die betriebliche Altersvorsorge nach wie vor ein hervorragendes Personalmarketing-Tool dar.

In diesem Zusammenhang referierte Frau Martina Avdeev, Geschäftsführerin von A bis Z Beratungen, über das betriebliche Gesundheitsmanagement und dessen Stellschrauben als Chance für die Mitarbeitergewinnung und –bindung.

Die zunehmende Vernetzung über die verschiedenen Social Media Kanäle und die jüngsten Diskussionen über Meinungsfreiheit, veranlassten Herrn Benjamin Butz, Fachanwalt für Arbeitsrecht, die neuesten Rechtsprechungen zu dem Thema: „Kündigungsschutzrecht bei negativen Äußerungen über Social Media“ Aufschluss zu geben. Insbesondere seine individuellen Erläuterungen zu konkreten Fragen waren für alle Teilnehmer sehr aufschlussreich.

Zum Abschluss der Konferenz richtete Herr Leischker das Wort an die Anwesenden, bedankte sich für Ihr kommen und hob hervor, dass die diesjährige Regionalkonferenz wieder ein voller Erfolg gewesen sei. “Er freue sich zudem, dass die spannenden Themenbereiche bei den Anwesenden/Teilnehmern so gut ankamen und sich dadurch interessante Gespräche und Diskussionen entwickelt haben”. Mit diesen Worten schloss Herr Rainer Leischker, Vorstandsvorsitzender des USK e.V. die Konferenz.