Fragen

Fragen während der Anwartschaft

  1. Kann ich den Vertrag bei AG-Wechsel mitnehmen?
    Grundsätzlich ist durch unsere bundesweite Präsenz eine Mitnahmemöglichkeit jederzeit gegeben. Die konkrete Art und Weise der Mitnahme richtet sich nach dem gewählten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge. In der Regel ist nur eine Mitgliedschaft Ihres neuen Arbeitgebers als Mitgliedsunternehmen im Versorgungswerk hierfür einzuleiten. Und das übernehmen wir für Sie.
  2. Ist mein Geld sicher? Ist die Versorgung insolvenzgesichert?
    Die betriebliche Altersvorsorge beruht auf dem Betriebsrentengesetz das umfassende gesetzliche Sicherungen enthält. So sind alle Unverfallbaren Anwartschaften Pfändungs- und Hartz-IV- sicher. Zusätzlich sind je nach Durchführungsweg die Anwartschaften als auch die laufenden Rentenleistungen über den Pensionssicherungsverein (PSVaG) gegen eine Insolvenz des Arbeitgebers gesichert.
  3. Was passiert bei einer langen Krankheit, Elternzeit mit meinem Beitrag.
    In diesen Fällen brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Ihr Arbeitgeber bzw. die Personalverwaltung meldet uns jegliche Veränderungen Ihres Arbeitsverhältnisses. Hier erfolgt in der Regel eine Beitragspause, denn wo kein Gehalt bezahlt wird, kann auch kein Entgelt steuer- und sozialversicherungsfrei umgewandelt werden. Der Beitrag wird automatisch gezahlt, sobald Sie wieder Gehalt beziehen. Zu der Gewährleistung einer reibungslosen Beitragsfortzahlung sollten Sie rechtzeitig Kontakt zu uns aufnehmen.
  4. Kann ich den Beitrag ändern bzw. kann ich die Vorsorge aussetzen, wenn nötig?
    Bei der Entgeltumwandlung ist eine Erhöhung und Reduzierung des Beitrages je nach Lebenssituation grundsätzlich jederzeit möglich. Je nach Durchführungsweg kann die Möglichkeit zur Änderung des Betrages eingeschränkt sein. Eine vollständige Beitragsfreistellung ist jederzeit und auch ohne Angabe von Gründen möglich. Der Vertrag kann grundsätzlich innerhalb von 3 Jahren zu den alten Konditionen fortgeführt werden. Sämtliche Vertragsänderungen besprechen Sie bitte rechtzeitig mit unseren Beratern vor Ort.
  5. Läuft der Vertrag weiter, wenn ich eher in Rente gehe oder kann ich mir diesen dann auszahlen lassen?
    Sie sind 63, Ihr Dienstaustritt liegt vor und Sie können einen Altersrentenbescheid vorlegen, dann kann die Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge erfolgen. Haben Sie uns den Altersrentenbescheid noch nicht vorgelegt, sind aber schon aus dem Dienstverhältnis ausgeschieden, läuft der Vertrag bis zum vereinbarten Zeitpunkt beitragsfrei weiter. Für Verträge mit dem Ablaufalter 65 Jahre gilt, dass eine Verlängerung zum Ablauf 67 Lebensjahr rechtzeitig beantragt werden muss. Gerne ist Ihnen hierbei unserer Berater vor Ort behilflich.
  6. Warum verändern sich die Überschüsse in den Jahresmitteilung nach unten bzw. nach oben?
    Neben der Verzinsung, welche die garantierte Mindestrente bzw. das garantierte Ablaufkapital sichert, fließen zusätzliche Überschüsse auf das Versorgungskonto. Diese Überschüsse verändern sich je nach der aktuellen Kapitalmarktsituation und können daher von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Sie sinken und steigen und bleiben demnach nicht gleichbleibend.
Fragen kurz vor der Anwartschaft
  1. Welche Abzüge fallen bei Auszahlung an?
    Grundsätzlich ist die Auszahlung aus der betrieblichen Altersvorsorge Steuer- , sowie Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig. Die Höhe der steuerrechtlichen Abzüge richtet sich nach Ihrer individuellen Höhe Ihrer Einkünfte zum Zeitpunkt der Auszahlung und nach der Höhe des Auszahlungsbetrages. Besondere Freigrenzen für die Kranken- und Pflegeversicherung können die Abgabenlast reduzieren. Bitte wenden Sie sich rechtzeitig an Ihren DUK Berater und bei steuerlichen Sonderfragen an Ihren Steuerberater.

Fragen als Rentner

  1. Wie werden die Auszahlungsbeträge bei einer Kapitalauszahlung oder Rente verbeitragt und besteuert?
    Die Beitragszahlung für Pflichtversicherte in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung erfolgt 2016 oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von 17.430 € bei einer Kapitalauszahlung und 145,25 € bei einer lebenslangen monatlichen Rentenauszahlung. Für freiwillig gesetzlich Kranken- und Pflegeverischerte gelten diese Grenzen nicht. Privat Kranken- und Pflegeversicherte zahlen auf Ihre Betriebsrenten keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Die Besteuerung erfolgt individuell und richtet sich nach Ihrem Einkommenssteuersatz zum Zeitpunkt der Auszahlung. Der Steuersatz ist abhängig von Ihren gesamten Einkünften. Bitte informieren Sie sich hier vor einer Kapital- oder Rentenauszahlungen bei Ihrem Steuerberater und suchen Sie die Sprechstunden Ihres DUK Beraters auf.

Fragen zu der Berufsunfähigkeitsabsicherung

  1. Ab wann bekomm ich die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt?
    Wenn Sie während der Versicherungsdauer mindestens zu 50% und voraussichtlich länger als 6 Monate berufsunfähig sind, erfolgt eine Befreiung von der Beitragspflicht für die Berufsunfähigkeitsabsicherung und die Zahlung der vereinbarten monatlichen Berufsunfähigkeitsrente. Sollte innerhalb der 6 Monate bereits eine Diagnose vorliegen, die eine Langzeiterkrankung über 6 Monate bestätigt, kann eine vorzeitiger Antrag gestellt werden. Die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente erfolgt in der Regel rückwirkend zu Beginn der Langzeiterkrankung. Bei der Beurteilung der BU wird allein auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit abgestellt, die lediglich zu 50 % nicht mehr ausgeübt werden kann.
  2. Wann liegt Berufsunfähigkeit vor?
    Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Sie während der Vertragsdauer Ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu mindestens 50% wegen eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr ausüben können. Noch ein Hinweis: Die Feststellung der Berufsunfähigkeit in diesem Sinne hat keinerlei Auswirkungen auf die Feststellung der Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung.
  3. Wann bekomme ich meine Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt?
    Sobald Sie länger als 6 Monate krankgeschrieben sind. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, sollte die Erkrankung voraussichtlich länger als 6 Monate diagnostiziert sein, jederzeit eine vorzeitige Antragsstellung zu veranlassen. Nach Prüfung des Antrags durch den Rückdecker erfolgt die Auszahlung der vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente grundsätzlich rückwirkend zum ersten Tag der festgestellten Berufsunfähigkeit.