Unsere Durchführungswege

Im weiteren Verlauf möchten wir Ihnen unsere Leistungen und deren Durchführungswege erläutern. Bitte wählen Sie hierzu eine der unten stehenden Themenschwerpunkte aus unserem Leistungsportfolio aus.

 

  1. Unterstützungskasse
    Eine Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung eines oder mehrerer Unternehmen, zumeist in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Die Zahlungen an die Unterstützungskasse werden vom Arbeitgeber geleistet. Entweder direkt von ihm selbst oder durch Entgeltumwandlung. Bei Insolvenz des Arbeitgebers sind die Arbeitnehmer über den Pensions-Sicherungs-Verein geschützt, an den der Arbeitgeber Beiträge abzuführen hat.

    Im Besonderen sei an dieser Stelle auch auf die Erfahrung und Kompetenz des DUK Versorgungswerk e.V. bei der Ablösung öffentlich-rechtlicher Zusatzversorgung hingewiesen. Auf Basis von Leistungsplänen bis hin zu tarifierten Lösungen wurden die Mitarbeiter in der Versorgungszusage so gestellt, als wenn sie weiter in der öffentlich-rechtlichen Zusatzversorgung angemeldet gewesen wären.

    Auszugsweise sind einige Mitgliedsunternehmen genannt, bei denen der DUK Versorgungswerk e.V. tarifvertraglich begründete Umstellungen begleitet, unterstützt und vollzogen hat.

  2. Pensionskasse
    Pensionskassen sind rechtlich selbständige Unternehmen. Sie werden von einem oder mehreren Unternehmen getragen und sind aufsichtsrechtlich Versicherungen. Den Arbeitnehmern und deren Hinterbliebenen gewähren sie einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen. Die Finanzierung erfolgt über Zuwendungen der Trägerunternehmen (Arbeitgeber) und aus Vermögenserträgen. Wie andere Versicherungen unterliegen sie der staatlichen Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

    Pensionskassen müssen ihr Vermögen konservativ anlegen. Wie bei der klassischen Direktversicherung steht eine kontinuierliche und sichere Rendite im Vordergrund. Aus diesem Grund muss der Arbeitgeber auch nicht in den Pensions-Sicherungs-Verein einzahlen.

    Beiträge an eine Pensionskasse sind gemäß § 3 Nr. 63 EStG p.a. 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steuerfrei. Der steuerfreie Förderrahmen erhöht sich nach dem Alterseinkünftegesetz (vom 11.06.2004) für Versorgungszusagen, die ab dem 01.01.2005 erteilt werden um 1.800 € im Jahr. Sozialversicherungsfrei können die Beiträge ebenfalls bis 4 % p.a. der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung angespart werden.

  3. Pensionsfonds
    Der Pensionsfonds ist ein neu eingeführter Durchführungsweg (gemäß Altersvermögensgesetz vom 26.06.2001) der betrieblichen Altersversorgung. Es handelt sich um einen rechtlich selbständigen Versorgungsträger, der den Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen einräumt. Pensionsfonds unterliegen nicht den strengen Restriktionen der herkömmlichen Lebens- und Rentenversicherungen. Sie dürfen ihr Vermögen auch am Aktienmarkt anlegen, um dessen Renditechancen besser nutzen zu können. Aufgrund der starken Kursschwankungen ergeben sich allerdings höhere Risiken.

    Beiträge an einen Pensionsfonds sind wie bei der Pensionskasse gemäß § 3 Nr. 63 EStG p.a. 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steuerfrei. Der steuerfreie Förderrahmen erhöht sich nach dem Alterseinkünftegesetz (vom 11.06.2004) für Versorgungszusagen, die ab dem 01.01.2005 erteilt werden um 1.800 € im Jahr. Sozialversicherungsfrei können die Beiträge ebenfalls bis 4 % p.a. der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung angespart werden.

    Die DUK Pensionsfondsversorgung bietet auch die Möglichkeit, bestehende Versorgungsverpflichtungen aus Direktzusage oder Unterstützungskasse zu übertragen. Dies ermöglicht eine liquiditätsschonende Auslagerung von Pensionsrückstellungen, also die steuerunschädliche Übertragung von Pensionsrückstellungen nach § 3 Nr. 66 EStG und kommt den unterschiedlichen Beweggründen der Unternehmen nach.

    Vorteile für die Unternehmen sind:

    • Befreiung der Bilanz von Pensionsrückstellungen
    • Verbesserung der Bilanzkennzahlen und des Unternehmensratings
    • Auslagerung der Versorgungsrisiken aus dem Unternehmen
  4. Direktversicherung
    Eine weit verbreitete Form der betrieblichen Altersversorgung ist die Direktversicherung. Bei diesem Durchführungsweg schließt der Arbeitgeber per Einzel- oder Gruppenvertrag eine Lebensversicherung für seine Arbeitnehmer ab. Versicherungsnehmer und Beitragszahler ist somit der Arbeitgeber. Begünstigter ist der Arbeitnehmer. Die Beiträge sind für den Arbeitgeber sofort abzugsfähige Betriebsausgaben. Häufig werden die Beiträge auch durch den Arbeitnehmer im Wege der Entgeltumwandlung getragen.

    Direktversicherungen werden nach den Neuregelungen des Alterseinkünftegesetzes ab 2005 ebenfalls in die Steuerfreiheit gem. § 3 Nr. 63 EStG einbezogen. Für Neuverträge ab dem 01.01.2005 entfällt die Möglichkeit der Lohnsteuerpauschalierung, während für Altverträge ein Wahlrecht besteht, welches der Arbeitnehmer bis zum 30.06.2005 ausüben konnte. Auf diese Weise konnte sich der Arbeitnehmer die ggf. bisher bestehenden Vorteile sichern.

  5. Riesterförderung
    Riester-Rente ist eine umgangssprachliche Bezeichnung einer vom Staat durch Zulagen und
    Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderten, privat finanzierten Rente in Deutschland. Die Förderung ist im Altersvermögensgesetz (AVmG) geregelt.

    Die Bezeichnung „Riester-Rente“ geht auf Walter Riester zurück, der als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung die Förderung der freiwilligen Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage vorschlug. Anlass war die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000 / 2001.

    Alle zulagenberechtigten Personen können eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung aufbauen. Gemäß den Zertifizierungsvoraussetzungen muss der Anbieter zum Beginn des Auszahlungszeitpunktes mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge garantieren.

Weitere Informationen anfordern unter info@duk.de